1. Soprema Neckar Run Mannheim

Der Lauftag von Boby und Luigi beginnt erst mal turbulent und chaotisch. Luigi noch etwas verpeilt und schlecht genächtigt, fährt natürlich auf den allerletzten Drücker los. Die Kalorien der BBQ-Party von Boby und Arthika am Vorabend müssen aber wieder raus geschwitzt werden. Hilft ja nix. Erstmal
noch zur Bank. Startgeld abheben. Ein paar Minuten später ruft Boby an. Er hätte sein Portemonnaie vergessen, wäre aber schon vor Ort. Also Vollgas. Leider hat Luigi navitechnisch kein so glückliches Händchen. Statt TSV Mannheim hat er nur die Strasse eingegeben und landet somit gleich mal auf der falschen Seite hinter der Absperrung. Aber alles kein Problem letztlich, weil Boby doch noch einen Geldbeutel im Auto findet und beide Runner rechtzeitig nachmeldet. Nach dem Anreisestress also erstmal in Ruhe umziehen und das obligatorische Selfie-Foto machen. Vielen Dank hierfür an den coolen Läufer mit der Nr. 13. So nach und nach wird dann auch das Wetter immer besser: Von kühl, windig und Verdacht auf Regen wandelt es sich in super Läufer-Sonnenschein.
Der Start wird dann auch noch glücklicherweise um ein paar Minuten verschoben. Das gibt Boby die Gelegenheit, gefühlt die Hälfte der umstehenden Läufer zu begrüßen. Der gute alte Boby kennt eben einfach „Gott und die Welt“.
Nach einer längeren Einweisung in die geänderte Streckenführung durch den Starter geht es dann endlich los. Luigi passt natürlich wie immer nicht wirklich auf. Dennoch verläuft er sich nicht und fällt auch nicht in die (eigentlich gut umzäunte) Baugrube auf der Strecke. Boby düst direkt vom Start weg los. Luigi lässt es da etwas ruhiger angehen. Die Strecke führt unter anderem auch an ein paar Pferdeställen vorbei. Also mal ernsthaft: Was bekommen diese Pferde denn zu fressen? Ein Gestank – brutal. Luigi gibt beinahe die Reste des BBQs auf eine andere Art und Weise von sich. Kaum wieder zu Luft gekommen, folgt schon die erste Brückenüberquerung auf das andere Flussufer. Eine Gruppe von Trommlern versucht unermüdlich die Läufer diesen Anstieg hoch zu peitschen. Daumen hoch hierfür. Allerdings rächen sich mal wieder die überschüssigen Kilos von Luigi und Boby enteilt ihm endgültig. Das hat aber auch seine Vorteile. Ein paar Kilometer und mehrere Brücken später beim Finish steht Boby direkt mit einer herrlich erfrischenden Apfelschorle für seinen Laufkollegen parat. In dem Moment, nach dem harten Lauf schmeckt so etwas einfach Weltklasse. Danke Boby.
Nach ein paar Dehnübungen und etwas Smalltalk mit dem ein oder anderen Läufer geht’s dann zufrieden wieder nach Hause. Der Lauf hat sich für beide Runner echt gelohnt – nicht nur wegen den kostenlosen Laufsocken, die man dort abstauben kann, sondern vor allem wegen zwei individuell wirklich sehr guten Zeiten auf einer sehr interessanten Strecke.
Hat echt Spaß gemacht und gerne wieder im nächsten Jahr.

 

Boby: 50:32 min.
Luigi: 53:06 min.

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